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am 14. April

Grüne erklären Bereitschaft für eine breite Einbindung in die Erstellung eines neuen Tourismusleitbildes und mehr Verbindlichkeit

Georg Kaltschmid - Kaltschmid: „Gutes soll erhalten und Neues ermöglicht werden“

Erfreut zeigt sich der Grüne Tourismussprecher Georg Kaltschmid über die Ankündigung von Landeshauptmann Günther Platter gegenüber der APA, dass er in den kommenden Wochen und Monaten den Fokus auf das Thema Tourismus legen wird. „Der Tourismus ist durch die Pandemie schwer gebeutelt. Diese hat wie ein Vergrößerungsglas die vorhandenen Probleme radikal aufgezeigt“, so Kaltschmid. Der Tourismussprecher der Grünen hat bereits vor der Pandemie mehrfach auf diverse Fehlentwicklungen wie beispielsweise das gegenseitige Wettrüsten nach noch mehr Nächtigungen und Betten hingewiesen. „Es hat weder die gewünschte Qualität im Tourismus noch die nötige Wertschöpfung gebracht“, sieht sich Kaltschmid bestätigt.

Für die Erstellung eines neuen Leitbildes hat der grüne Abgeordnete auch schon ein Motto: „Gutes soll erhalten und Neues ermöglicht werden“. „Mit einer Portion Mut, neuem Pioniergeist und einer Diskussion ohne Scheuklappen kann viel gelingen“, ist sich Kaltschmid sicher. Der Tourismus in Tirol betrifft nicht nur die Touristiker*innen, sondern eigentlich alle Tiroler*innen. Das hat uns die Pandemie vor Augen geführt. „Es braucht daher einen breit angelegten Diskussionsprozess, denn nur ein Tourismus der alle mitnimmt kann erfolgreich sein“, fordert Kaltschmid eine breit angelegte Diskussion.

Keinesfalls fehlen darf für Kaltschmid die nachhaltige Ausrichtung des Tiroler Tourismus. „Wenn ich vom nachhaltigen Tiroler Tourismus spreche, bedeutet das einen Tourismus der sozial verträglich, ökonomisch erfolgreich, regional und selbstverständlich ökologisch verträglich ist. Warum diese Forderung bei so manchem Tourismusvertreter noch immer zu Schnappatmungen führt, ist für mich unverständlich. Diese haben wohl die Zeichen der Zeit und die Wünsche der Gäste, der Arbeitnehmer*innen, der Einheimischen und auch vieler Unternehmer*innen nicht erkannt“, ist Kaltschmid gespannt inwiefern diese Punkte bei den neuen Instrumenten Berücksichtigung finden werden.

Es gibt bereits verschiede Instrumente, Strategien und Papiere betreffend den Tiroler Tourismus. Neben dem Plan T gibt es die raumverträgliche Tourismusstrategie und auch den Tiroler Weg. „Das sind alles gute Werke, doch diese bringen uns nicht viel, wenn sie nur unverbindliche Leitlinien und Empfehlungen sind, an die sich im Zweifelsfall niemand hält“, meint Kaltschmid der auch verbindliche Instrumente wie beispielsweise ein alpines Raumordnungsprogramm Tourismus in die Diskussion einbringen will. „Ein Raumordnungsprogramm wäre rechtlich verbindlich und würde uns die Möglichkeit geben auch Lösungen für die zahlreichen Nutzungskonflikte auf unseren Bergen, die ja in letzter Zeit immer mehr beklagt werden, zu erarbeiten“, so Kaltschmid abschließend.​

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