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am 15. April

Personalaufstockung beim Wolfsmanagement für Grüne „Weg der Sachlichkeit“

Georg Kaltschmid - Kaltschmid: „Wir werden mit dem Wolf leben und umgehen lernen“

Zufrieden äußerst sich der Grüne Landwirtschaftssprecher Georg Kaltschmid über die Personalaufstockung im Land für ein noch besseres Beutegreifermanagement in Tirol. Damit werde ein professioneller und sachlicher Zugang zum Umgang vor allem mit dem Wolf gewählt. Das diene auch der Versachlichung der Debatte, die diesen Sommer sicher wieder Thema werde. „Es ist gut, dass wir von aussichtslosen Abschussfantasien hin zu einer konstruktiven und lösungsorientierten Debatte kommen. Der bestmögliche Umgang mit dem Wolf und die bestmögliche Unterstützung für unsere Landwirt*innen müssen hier im Vordergrund stehen. Denn wir werden damit leben müssen, dass immer wieder Wölfe in Tirol durchziehen - und auch Tiere reißen werden. Mit dem zusätzlichen Verwaltungspersonal werden die Landwirte bestmöglich beim Herdenschutz unterstützt und auch bei der Abwicklung falls zu einem Schadenfalls kommt“, erklärt der Grüne Abgeordnete.

Entscheidend sei, dass die Landwirt*innen sich dem Herdenschutzthema annehmen. Hier sieht Kaltschmid vor allem die Landwirtschaftskammer in der Pflicht. „Die Kammer hat die Aufgabe die Landwirt*innen dabei zu unterstützen. Durch Aufklärungsarbeit, Überzeugungsarbeit und durch Schulungsangebote. Aktiver Herdenschutz wird nur dann erfolgreich sein, wenn aktiv dafür etwas getan wird“, so Kaltschmid. Der Grüne Landwirtschaftssprecher verweist auf Beispiele von erfolgreichem Herdenschutz, die wegweisend für ganz Tirol sein können. „Die Behirtung, eine Nachtpferch und Herdenschutzhunde sind jene Elemente, die es dafür braucht“, sagt Kaltschmid.

Auch wenn der Herdenschutz für viele Landwirt*innen einen großen zusätzlichen Aufwand bedeutet, hat für den Abgeordneten aus Walchsee ein besserer Herdenschutz auch viele weitere Vorteile. „Es geht ja nicht nur um den Schutz vor dem Wolf. Eine Behirtung führt dazu, dass die Tiere dort abgrasen, wo es zum Beispiel für die Stabilisierung von steilen Hängen wichtig ist. Statt verstreut im Hochgebirge über Wochen alleine unterwegs zu sein, bleiben die Tiere durch den Herdenschutz zusammen. Das dient auch der Gesundheit der Tiere, denn Verletzungen werden rascher erkannt und Abstürze verhindert“, so Kaltschmid.​

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